05.04.2016 / komba gewerkschaft

Gewalt gegen Beschäftigte: Silberbach bei Konferenz im Innenministerium

Der komba-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach (rechts) mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (Archiv © dbb/Friedhelm Windmüller)
Der komba-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach (rechts) mit Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière (Archiv © dbb/Friedhelm Windmüller)

Eine wachsende Gewaltbereitschaft gegen Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst ist seit Längerem spürbar. Zum Thema Gewalt gegen Beschäftigte veranstalteten der dbb und das Bundesinnenministerium deshalb am Dienstag (5. April) eine gemeinsame Konferenz in Berlin. Mit dabei war auch der komba-Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach.

„Jobcenter-Beschäftigte, Feuerwehr- und Rettungskräfte, Mitarbeiter in Ordnungsämtern und der Arbeits- und Sozialverwaltung. Sie alle sind immer wieder verbalen und auch körperlichen Angriffen ausgesetzt. Ein Zustand, der nicht hinnehmbar ist. Daher ist ein Umdenken und eine Veränderung des gesellschaftlichen Klimas hin zu mehr Respekt untereinander dringend erforderlich“, sagte Silberbach am Rande der Konferenz.

 

Die komba gewerkschaft thematisiert die zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst bereits seit einiger Zeit. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen gab beispielsweise gemeinsam mit dem Institut für Polizei- und Kriminalwissenschaften der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) eine Studie mit Maßnahmen für ein gewaltfreies Arbeitsumfeld heraus. Darin wird auf Aspekte wie die Notwendigkeit regelmäßiger Aus- und Weiterbildungen (u.a. Deeskalationstrainings), gute Präventionskonzepte und -maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf räumliche und bauliche Veränderungen (z.B. Notfallpläne, Verbindungstüren) aufmerksam gemacht. 

 

Darüber hinaus spielt auch das Thema Gewalt gegen Feuerwehr- und Rettungskräfte, wie zuletzt im Januar 2016 in Düsseldorf, eine große Rolle in der gewerkschaftspolitischen Arbeit. Die Gewerkschaft fordert, die Täter solcher Übergriffe härter zu bestrafen und damit die Beschäftigten besser zu schützen. Die Forderung der komba gewerkschaft nach härteren Strafen für Angreifer umfasst auch Angriffe auf Beschäftigte unter anderem in den Ordnungs- und Verkehrsdiensten, der Jobcenter sowie der allgemeinen Verwaltung.

 

Die heutige Konferenz griff genau diese Thematiken auf. Bundesinnenminister Thomas de Maizière machte auf der Veranstaltung den Stellenwert des öffentlichen Dienstes deutlich und verurteilte zunehmende Übergriffe scharf: „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst können wir nicht akzeptieren und wir werden entschieden dagegen vorgehen. Der öffentliche Dienst erfüllt für die Bürgerinnen und Bürger essentielle Aufgaben, denn ohne den öffentlichen Dienst funktioniert kein Gemeinwesen.“

 

Broschüre „Sicherheit und Gewaltprävention für Beschäftigte in Kommunalverwaltungen" als pdf-Download.

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